• 22.07.2024
  • 00:59:58
Wie alles begann
Das FRF-Geschichtsbuch
Montag
20
September
2010
Die Bauarbeiten beginnen
Kaum ist der Geburtstag vorbei, schon stürzt sich die Mannschaft in die Bauarbeiten für das neue Funkhaus. Nebenbei muss die Sondersendung produziert werden, während das alte Funkhaus schon abgebaut und verpackt wird. Es wird losgeschraubt und gehämmert, gesägt und verlegt und die Kamera ist natürlich bei allem dabei. Von jetzt an wird es fast einen Monat dauern, bis das neue Studio endlich wirklich sendefertig ist.
Montag
11
Oktober
2010
Die erste "richtige" Sendung
Noch reichlich ungewohnt sind die Wege im neuen Studio und auch das Arbeiten vor einer Glaswand ist für viele Mitarbeiter noch gewöhnungsbedürftig. Bei den Sendeabläufen muss hier und da immer wieder korrigiert und neu eingestellt werden, doch am Ende des Tages ist die erste „richtige“ Sendung aus dem neuen Funkhaus unterwegs an die Türme. Mächtig stolz setzen sich die Mitarbeiter zu ersten Abendkonferenz an den Tisch und sind erleichtert, das kilometerweise Kabel und zahllose Lötstellen funktionieren, dass alle Anschlussdosen brauchbar sind und der fast unvorstellbare Plan aufgegangen ist.
Donnerstag
28
Oktober
2010
Jetzt oder nie
Der große Tag ist gekommen und das heißt für Karl-Heinz und Sebastian: gleich nach der Frühkonferenz geht es los nach Hannover. Hier werden sie um 12.30 Uhr in der Landesmedienanstalt erwartet, um als allererster Sender Niedersachsens den Zulassungsantrag für „richtiges“ Fernsehen zu stellen. Das erste der dreißig Exemplare nimmt der Direktor persönlich in Empfang und freut sich selbst, dass der FRF nach fünf langen Jahren nun endlich den ersehnten Antrag stellen darf. Jetzt heißt es noch einmal Daumen drücken und auf die Entscheidung hinfiebern.
Mittwoch
17
November
2010
Ein neues Zeitalter kommt
Heute sitzen alle auf heißen Kohlen, denn heute fällt in Hannover die Entscheidung über die Zukunft des FRF. Wird der Sender in Zukunft endlich „richtiges Fernsehen“ machen dürfen oder gehen am Jahresende die Lichter aus? Nachdem Karl-Heinz stundenlang das Telefon geradezu hypnotisiert hat, kommt am Nachmittag endlich der erlösende Anruf. Aufgeregt sammeln sich die Mitarbeiter um den Senderchef und freuen sich unendlich mit ihm, als Hannover signalisiert: Die Lizenz ist durch! Genau um 15.26 Uhr wurde der Antrag von der Konferenz positiv verabschiedet. Das heißt grünes Licht für alle hoffnungsvollen Zukunftspläne und die Neugeburt des Senders im kommenden Jahr! Bis dahin wird noch nach dem alten Prinzip gesendet, aber ab sofort rast die Uhr in Richtung eines neuen Zeitalters.
Dienstag
4
Januar
2011
Zum ersten Mal vertont
Die allererste vertonte Sendung wird nach einem aufreibenden Tag von den Mitarbeitern an die Sendetürme ausgeliefert. Nach diesem Tag ist klar, was für eine große Aufgabe nun täglich auf alle wartet und wieviel mehr in Zukunft berücksichtigt werden muss. Lange sind die Mitarbeiter nicht mehr so stolz wie heute in den Feierabend gegangen und die Zuschauerreaktionen werden zeigen, dass sich die Mühe gelohnt hat. Nicht nur das Team freut sich über die neu gewonnene Redefreiheit, auch die Zuschauer überbringen dem Team ihre Glückwünsche zum gelungenen Sendestart in neuer Form.
Freitag
14
Januar
2011
Der Tagesblick kehrt zurück
Eigentlich wollte das Team ja alles, absolut alles aus unvertonten Zeiten für immer verbannen. Einige Dinge scheinen den Zuschauern aber schon nach zwei Wochen schwer zu fehlen. So auch der heiß geliebte Tagesblick, der auf breiter Front zurückgefordert wird. Na gut, denkt sich die Mannschaft, schließlich sollen die Zuschauer mit dem Programm glücklicher, nicht unglücklicher werden. Für alle überraschend: ein Tagesblick lässt sich sogar ganz wunderbar vertonen und macht auch im neuen Programm eine richtig gute Figur.
Mittwoch
26
Januar
2011
Ab jetzt im Kinoformat
Ein historischer Tag in der Geschichte des Friesischen Rundfunks, denn nach der Vertonung soll nun auch die Änderung vom Format 4:3 auf das Kinoformat 16:9 erfolgen. Um Beiträge und Anmoderation nicht einfach optisch breiter zu zerren, sondern auch richtig darzustellen, waren einige technische Änderungen nötig. Zur Belohnung dürfen sich alle an diesem Abend dann aber zum ersten Mal ohne schwarze Balken an den Seiten im Fernsehen bewundern. Kein Umspringen nach der BBC-Schleife mehr und kein Umschalten am Gerät, endlich sehen "wir" aus wie "die". Jetzt ist es auch für den Letzten auf den ersten Blick ersichtlich: der FRF ist definitiv in einem neuen Zeitalter angekommen.
Donnerstag
27
Januar
2011
Eine neue feuerrote Flotte
Auch in den Fuhrpark wurde zum neuen Sendestart kräftig investiert – und zwar in eine ganze Flotte brandneuer roter Flitzer. Mit neuem Logo beklebt und auf Hochglanz gebracht reihen sich die neuesten FRF-Mitglieder fürs gemeinsame Teamfoto auf.
Donnerstag
3
Februar
2011
Kerstin fährt Bagger
Endlich reden! Das öffnet dem Team Tür und Tor für ungewöhnliche Aktionen und so wird ausprobiert, was das Zeug hält. Auch Kerstin versucht sich an einer kleinen Testreihe und fährt unter anderem probeweise Bagger.
Donnerstag
10
Februar
2011
Sender erhält eigenen Kabelplatz
Die niedersächsische Landesmedienanstalt meldet sich erneut mit einer guten Nachricht für den FRF. Man hat den Weg frei gemacht und schon bald wird dem Sender ein eigener Kabelplatz zur Verfügung stehen. Kein Hinweis mehr auf Kabelpartner oder limitierte Zeiten – am Horizont nur jede Menge freier Sendeplatz und reichlich Ideen um ihn zu füllen.
Mittwoch
16
Februar
2011
Borkum an Bord
„Herzlich willkommen beim Friesischen Rundfunk!“ sagen Kerstin und Karl-Heinz an diesem Tag und begrüßen damit ganz besonders die neuesten Zuschauer: die Borkumer. Die westlichste der Ostfriesischen Inseln ist seit heute an das Kabelnetz des Festlands angeschlossen und damit automatisch auch an den Friesischen Rundfunk.
Freitag
25
Februar
2011
Ein Mikrofon geht in die Welt
„Wir sind bei den Großen auf Sendung!“ Zumindest gilt das für das Mikrofon, das an diesem Tag nicht nur bei RTL, sondern auch noch bei Sat.1 über den Bildschirm flimmert. Der Plan geht auf - unverkennbar sticht der Leuchtturm aus der Menge heraus und macht auch ohne Logo deutlich: hier berichtet der Friesische Rundfunk!
Samstag
26
Februar
2011
Der Matjes zieht wieder durch das Sendeland
Der Rucksack ist geschnürt, der LKW bestellt und schon kann es wieder losgehen. Natürlich hat es auch die gute alte Matjestour ins neue Zeitalter geschafft. Es ist zwar mächtig kalt, doch davon lassen sich weder die Kollegen, noch die Fans an diesem Wochenende abhalten. Und auch der Regen kann die Friesen nicht stoppen, schließlich haben sie diesmal vorgesorgt und die Ausgabe überdacht.
Dienstag
1
März
2011
Weg frei für 24 Stunden FRF
Rund um die Uhr auf Sendung, auf einem eigenen Kanal! Was bisher nur den großen zustand, soll jetzt auch für den FRF gelten. Die Zusage aus Hannover trifft ein und macht es amtlich, bald soll der Friesische Rundfunk seinen ganz und gar eigenen Kanal im Kabelnetz erhalten. Soweit so gut zur Theorie, doch ein Blick auf die Umsetzung trübt die Feierlaune der Fernsehmacher. Bis zur Praxis sollen schließlich noch Monate vergehen.
Donnerstag
3
März
2011
2.000 Mal "Die Sendung rechnet"
Kaum zu glauben, aber wahr: die 2.000ste Sendung flimmert im Friesenland über die TV-Geräte. Unzählige Stunde, kilometerlanges Material und mehr als fünf Jahre hat es das Team gekostet, aber sie sind immer noch da. Gute und schlechte Zeiten und jede Menge Lebenserfahrung lassen die Kollegen an diesem Tag einmal zurückschauen.